Kunst-Mentoring ist ein Projekt von Künstlerinnen für Künstlerinnen. Träger seit der Modellphase 2004/05 ist das Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das Projekt aktuell vom Kulturministerium des Landes Rheinland-Pfalz.

Im Wettbewerb: Hors les murs, Fribourg | 20. September 2013

Die Künstlerin Susanne Krell hat den Wettbewerb um die Gestaltung einer als Trennmauer zwischen Bischofspalais und Nonnenkloster entstandenen Wand für sich entscheiden können. Nach aufwändiger und präziser Vorbereitung konnte die Künstlerin die Arbeit in einer Woche im Juli vor Ort mit der Unterstützung einer Assistentin konzentriert realisieren. Heute Abend wird der Bischof von Fribourg Monseigneur Morerod Le Mur der Öffentlichkeit vorstellen. Wir gratulieren herzlich!

Die Diözese Fribourg informiert über den Wettbewerb (mit Bildern von der Arbeit vor Ort und Links zu Presse-, Radio- und Fernsehbeiträgen über das Projekt)

Exkursion Karlsruhe: Kunstverein und Kunsthalle | 4. Juni 2013

An einem sommerlichen Junitag sind Künstlerinnen im Südwesten zusammen gekommen, um den Badischen Kunstverein und die Kunsthalle Karlsruhe zu besuchen.
Continental Drift, die zweiteilige Ausstellung zur kanadischen Konzeptkunst der 60er und 70er Jahre ist uns von der stellvertretenden Direktorin des Kunstvereins Nadja Quante präsentiert worden, die außerdem bemerkenswerte Schlaglichter gesetzt hat auf Programm und Geschichte des Vereins sowie die Aufgaben, die mit der Pflege der Mitglieder dieser renommierten Institution verbunden sind.
Das Werk Leiko Ikemuras – Malerei, Zeichnung und Plastik – war in den Räumen der Kunsthalle zu sehen. Dass Prof. Pia Müller-Tamm nicht nur als Direktorin des Hauses, sondern auch als Kuratorin der Ausstellung mit uns gesprochen hat, war ein besonderer Glücksfall, denn so ist einiges von der Verbundenheit der Kunsthistorikerin mit dem Werk und der Person der Künstlerin und das Entstehen der Ausstellung an diesem Ort, in diesen Räumen deutlich geworden. Der Austausch mit einer zugewandten und kenntnisreichen Gesprächspartnerin, die die Anliegen der Kunst wirkungsvoll vertritt und dabei nicht aus dem Auge verliert, wie heutige Kunst entsteht, hat uns beflügelt.

Exkursion Köln: Werkvortrag und Ausstellungsbesuch | 6. Februar 2013

Der Einladung nach St. Peter in Köln sind Kollegen und Kolleginnen aus dem Netzwerk gefolgt: Künstlerinnen, die in der ersten oder einer späteren Runde im Tandem im Projekt dabei waren, solche, die das Netzwerk bislang nur virtuell im Internet kennen gelernt haben, ein Kollege, der als Partner einer Mentorin dem Projekt verbunden ist, eine Künstlerin, die von einer Kollegin unmittelbar vor der Veranstaltung von unserem Projekt erfahren hat. – Herzlich willkommen an alle interessierten Kollegen und Kolleginnen.

Mit ihrem Werkvortrag hat Nisrek Varhonja einen Überblick über gut 10 Jahre ihrer freien Tätigkeit als Malerin und Zeichnerin gegeben, die sechs Zyklen, die zu unterschiedlichen Zeiten begonnen, in ihrem je eigenen Rhythmus erarbeitet und abgeschlossen worden sind, haben Vielschichtigkeit und Komplexität plastisch gemacht. Die Ordnung innerhalb und die Bezüge untereinander, die sich der Künstlerin selbst in der Retrospektive erschlossen haben, spannen eine große Linie, die im kommenden Jahr mit Ausstellung und Buch abgeschlossen sein wird – und Raum für neue Ideen, Werkgruppen, Zyklen freigibt.

Im Gespräch mit P. Holter, dem Pfarrer der Gemeinde St. Peter und Christian Nitz, dem Ausstellungskurator von Projektionen, der Ausstellung von Judith Röder, ist einerseits noch einmal die Herkunft der Kunststation St. Peter zur Sprache gekommen, die Bedeutung des Kirchenraums für die Kunst, und die Bedeutung der Kunst für den nach wie vor von einer Innenstadtgemeinde mit einem hohen Anteil auswärtiger Gottesdienstbesucher andererseits reflektiert worden. Kurator und Künstlerin hat die jährliche Suche nach einem Weihnachtsbild für St. Peter zusammen geführt, daraus ist schnell die Idee zu einer gemeinsamen Ausstellung entstanden.

Happy New Year! – Atelierbesuch in Mainz | 25. Januar 2013

Zum Auftakt des Netzwerkens im Jahr 2013 hat die Malerin Christiane Schauder uns am 10. Januar 2013 ins Atelier nach Mainz eingeladen. Im Anschluss haben wir die Ausstellung „eine/r aus siebzehn”, die beeindruckende Schau des aktuellen Vordemberge-Gildewart-Stipendiums im Museum Wiesbaden, besucht. Aus der vierten Mentoring-Runde waren die Künstlerinnen Judith Röder und Julia Lia Walter am Wettbewerb beteiligt. Dr. Jörg Daur, der Stellvertretende Direktor des Museums und Kurator der Ausstellung hat durch die Ausstellung geführt und das Wettbewerbsverfahren erläutert.