Christine Biehler

Der Sturm, 2011, Prozessuale Installation, Attnang Puchheim (Österreich), realisiert im Rahmen des Festivals der Regionen, Rote Bühnenvorhänge, 24 Windmaschinen, DMX-Steuerung, sich wiederholende Sequenz von 13 Minuten, Licht, verstärkter Ton © Foto: Christine Biehler.
persalem, 2024, Rauminstallation, 5 m x 5 m x 5 m, Bad Ischl (Österreich), realisiert als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europa 2024, 4 IBC-Container, Glasbecken, Schläuche, Tropfsystem, Metallelektroden, Grafit, Aktivkohle, Stromleitungen, Akkumulator, Pumpe, Orgelpfeife © Foto: Michael Körner.
shining void II, 2018, Installation im öffentlichen Raum, Montabaur, ehemaliges Munitionslager Horressen, Kunst- und Kulturzentrum b-05, realisiert im Rahmen von Flux4Art, Kunst in Rheinland-Pfalz 2018, Bodenöffnung (Höhe x Breite x Tiefe) 250 cm x 250 cm x 300 cm (Tiefe), Chromlack, Peitschenleuchte, Warnschild, Absperrgitter © Foto: Horst Ziegenfusz.
Christine Biehler ist in Landau / Pfalz geboren, sie hat Freie Kunst mit den Schwerpunkten Bildhauerei und Film / Video an den Hochschulen für Bildende Künste in Berlin und Braunschweig und an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz studiert. Die Installationskünstlerin und Kunstvermittlerin lebt und arbeitet in Hanau. Als Mentorin von Michaela Tkadleček ist sie in der aktuellen neunten Runde Kunst-Mentoring aktiv. Zur Webseite der Künstlerin: https://www.christinebiehler.de

Abschluss mit Diplom und als Meisterschülerin

Ausstellungen im In- und Ausland (Luxembourg, Warschau, Hull, Luzern, Athen, Berlin, München, Frankfurt, Wolfsburg, u. a.)

zahlreiche Preise und Stipendien

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Christine Biehler steht die Transformation von Räumen im weitesten Sinne mittels Installation und Intervention. Die ortsspezifischen Arbeiten sind von vornherein als „temporäre Stücke“ gedacht. Skulptur gewinnt eine zeitliche Dimension, die sich gerade in dem Einsatz von Flüchtigem und Flüssigem als Werkstoffen oder performativen Elementen zeigt.

Als Professorin hat sie von 1999 bis 2010 an den Universitäten Dortmund und Hildesheim und an der Kunsthochschule Kassel zu Bildhauerei, Kunst im öffentlichen Raum und Performance Art geforscht und gelehrt. Von Zeit zu Zeit kuratiert sie Videopräsentationen, Ausstellungen und Projekte im öffentlichen Raum.

Ausstellungen (Auswahl)

2024 Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie
Bad Ischl / AT, Beitrag Kulturhauptstadt
2022 Broken Hill, AU, Projekt desert equinox
2021 Mühltal, Wackerfabrik
2019 Wiesbaden, Bellevuesaal
Montabaur. Landeskunstausstellung
Aschaffenburg, Kunstverein
2018 Saarbrücken. Saarländisches Künstlerhaus
2017 Berlin, Projektraum Künstlerbund
2015 Hamburg, Wandsbeker Chausee. Installation im öffentlichen Raum
2013 Braunschweig, Quartier für zeitgenössische Kunst
2011 Bochum, Situatives Brachland-Museum
2010 Attnang Puchheim, Österreich. Festival der Regionen

Auszeichnungen, Preise und Stipendien (Auswahl)

2022 Stipendium NeuStart, Digitale Formate
2021 Projektstipendium, Hessische Kulturstiftung
2011 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds e. V., Bonn
2000 Publikumspreis. Emy-Roeder-Preis, Kunstverein Ludwigshafen
1999 Burgund-Stipendium, Ministerium für Kultur, Rheinland-Pfalz
1998 1. Preis Kunstpreis Projekt Hafermagazin, Landau / Pfalz
Projektstipendium, Werkleitz-Gesellschaft, Sachsen-Anhalt
1996 Stipendium des Braunschweigischen Kloster- und Studienfonds, Meisterschülerpreis
1994 Arbeitsstipendium Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
1991 1. Preis: Junge Künstler Rheinland-Pfalz