Blick hinter die Kulissen
Beruf: Künstler*in – (wie) geht das?
Wer steht auf dem Spielfeld?Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz e.V. (BBK) und der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP laden ein. Der BBK informiert und geht in den Austausch zu Fragen des Berufstandes: Wen fragen freischaffende Künstler*innen, wenn es um die Interessen ihres Berufsstandes geht? Was sind die Interessen „eines Berufsstandes“? Was ist der Berufsstand? Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit, mit dem BBK und dem Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP in den Austausch zu gehen: Was bedeutet Netzwerken und spartenübergreifende Arbeit? Wie hilft uns das, unsere Interessen in die Breite zu streuen und auch kulturpolitisch sichtbar zu sein? Der Landesverband ist über sein Kulturbüro Rheinland-Pfalz Träger des Projekts „Kunst-Mentoring“.
Die Veranstaltung richtet sich besonders an Bildende Künstler*innen am Anfang ihres Berufsweges und ist darüber hinaus für alle geeignet, die sich über die Strukturen des eigenen Berufsfeldes, die Möglichkeiten ihrer Interessensvertretung informieren möchten, und bietet einen aktuellen Einblick in die kulturpolitischen Entwicklungen in Rheinland-Pfalz.
mit
Lukas Nübling und Britta Lins, Kulturbüro Rheinland-Pfalz des Landesverbandes Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e. V.
Dr. Björn Rodday, Christopher Kott, BBK Rheinland-Pfalz
Julia Malcherek, Kunst-Mentoring – ein Projekt des Kulturbüros Rheinland-Pfalz
Geht es um Berufsinteressen, tauchen im Kunst-Mentoring handfeste Fragen auf: wie stelle ich eigentlich eine Rechnung, und wem? Was hat es mit „Kunst am Bau“ auf sich? Auch Stichworte wie KSK (Künstlersozialkasse), VG (Verwertungsgesellschaft) Bildkunst, tauchen auf, Finanzamt, Ausstellungshonorar, Rechte am eigenen Werk … elementare Fragestellungen einer Berufsvertretung. Doch vertreten lassen kann sich nur, wer sich zugehörig fühlt. Wir wollen an diesem Tag Klarheit schaffen, wohin sich Bildende Künstler*innen mit ihren Fragen und Interessen wenden können, Möglichkeiten zum Fragen und zum Andocken schaffen.
Während die künstlerische Arbeit über weite Strecken den Alleingang erfordert und so Einzelgänger*innen geradezu hervorbringt, geht außerhalb des Ateliers ohne ein (kollegiales) Netzwerk gar nichts weiter. Und eine Berufsvertretung sorgt im besten Fall dafür, dass für alle mehr geht. Eine gute Kooperation zwischen den Verbänden und Institutionen, erhöht die Wirksamkeit in der (kultur)politischen Arbeit und in der Öffentlichkeit. Unter anderem durch den Prozess der KEP, in dem das Land Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren die Kulturakteur*innen zu einem Ideen- und Interessenaustausch zusammengerufen hat, ist die Verbundenheit der Kulturszene im Land gestärkt worden, das wollen wir mit dieser Veranstaltung vertiefen.
–––
Programm-Ablauf
(1) Was macht ein Berufsverband für Bildende Künstler und Künstlerinnen – in Rheinland-Pfalz?
Über ihre Aufgaben und Projekte sowie die Möglichkeit, sich einzubringen, informieren Dr. Björn Rodday, Vorstandsvorsitzender, und Christopher Kott, Geschäftsführer des BBK Rheinland-Pfalz.
(2) Der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e. V. vertritt Bereiche, in denen sehr unterschiedliche Berufsgruppen aktiv sind: Für Bildende Künstlerinnen ergeben sich Möglichkeiten, in der Kunstvermittlung oder interdisziplinären soziokulturellen Projekten – z.B. Festivals, Ausstellungen, Interventionen – zu arbeiten.
Lukas Nübling, Geschäftsführer des Kulturbüros des Landesverbandes, und Britta Lins, seine Stellvertreterin und Referentin für die Verbandsarbeit, geben einen Einblick in die Entwicklung ihres Tätigkeitfeldes, in laufende Aktivitäten und aktuelle Fragen.
(3) Gemeinsam berichten BBK und Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP über das, was im Land Rheinland-Pfalz gerade los ist: die Ergebnisse der KEP der vergangenen Jahre, der geplante Prozess zur Vertiefung der Arbeit der rheinland-pfälzischen Kulturverbände untereinander, und wie sich die Zusammenarbeit der Verbände zum gemeinsamen Nutzen der Kulturschaffenden und Künstler*innen organisieren und gestalten lässt.
(4) Wir laden ein zur Diskussion und auch zum Erfahrungsaustausch im Teilnehmer*innenkreis.
–––
Bitte meldet Euch, melden Sie sich über den Button „Anmeldung“ (oben links auf dieser Seite) an:
(1) Klick auf Anmeldung
(2) dann bitte zum „Warenkorb“ (auch bei kostenfreien Veranstaltungen!)
(3) hier die Anmelde-Informationen eingeben
(4) Bestellung abschicken
(5) bitte kontrollieren: die Anmeldebestätigung (mit Zugangsdaten für online-Veranstaltungen) wird automatisch per Mail an die angegebene Adresse gesendet. Falls Sie / Ihr keine Mail erhalten / erhaltet, bitte direkt noch einmal melden (am besten per Mail).