Ausschreibung der sechsten Runde

Start: Sommer 2017 · Bewerbungsschluss: 30.04.2017

1. Anforderungen an die Mentee
a) Geburts- oder Wohnort, Ort des Studienabschlusses oder Tätigkeitsschwerpunkt der weiblichen Mentee in Rheinland-Pfalz
b) abgeschlossenes Hochschulstudium der Bildenden Kunst bzw. befindet sich in der Abschlussphase
c) eine mindestens zweijährige Ausstellungspraxis, auch studienbegleitend
d) Dokumentation einer eigenständigen künstlerischen Position
e) Bereitschaft, sich aktiv am Mentoring-Netzwerk zu beteiligen

2. Bewerbungsunterlagen
Die Unterlagen sind zum Verbleib im Projektbüro bestimmt, daher bitten wir, keine Originale einzusenden. Einzureichen sind:
a) Lebenslauf
b) Motivationsschreiben, 1/2 Seite DIN A4
c) Arbeitsproben in Form von Fotos, Mappe, CD-ROM, Katalogbeiträgen
d) Profilbogen für die Teilnahme am Projekt »Kunst-Mentoring«, hier zum Download

3. Ablauf der Bewerbungs-/Matchingphase
Die vollständigen/ausgefüllten Unterlagen werden an das Projektbüro »Kunst-Mentoring«, Kaiserstraße 38, 55116 Mainz gesendet. Bewerbungsschluss ist der 30.04.2017.

Die Unterlagen werden einer Jury zur Überprüfung der künstlerischen Eignung sowie in einer separaten Sitzung den Mentorinnen vorgelegt. Die Mentorinnen geben ein erstes Votum ab, wem sie persönlich für eine Zusammenarbeit zur Verfügung stehen möchten.
Auf der Grundlage dieses Votums werden die Bewerberinnen informiert, sie erhalten den Lebenslauf der Mentorin sowie Kontaktangaben, um den Kontakt aufzunehmen.
Nach dem persönlichen Kennenlernen und der Absprache der Fragestellungen, in denen die Mentee Beratung sucht, treffen beide ihre Entscheidung, ob sie die Zusammenarbeit als Tandem aufnehmen möchten.

4. Arbeitsphase
Die Tandems treffen sich im Herbst 2017 zu einem gemeinsamen Workshop, der die beruflichen Ziel-setzungen der Mentees und die Zusammenarbeit als Mentorin und Mentee bearbeitet.
Die Teilnahme an weiteren begleitenden Veranstaltungen des Projekts wie Workshops, Exkursionen oder Diskussionsveranstaltungen wird erwartet.
Die Absprache der Inhalte und der organisatorischen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit erfolgt individuell zwischen Mentorin und Mentee. Als sinnvolle Dauer für die Beratung hat sich ein Zeitraum von 18 Monaten herausgestellt, im Einzelfall ist eine Beratung auch für einen kürzeren Zeitraum denkbar, jedoch sollte die Dauer mindestens ein Jahr betragen. Die Tandems der Modellphase haben sich durchschnittlich alle zwei Monate getroffen, ein vierteljährliches Treffen zwischen Mentorin und Mentee ist Voraussetzung für die Projektteilnahme.
Die Arbeitsphase wird mit einem gemeinsamen Workshop der Tandems im Frühjahr 2019 beendet.

5. Fahrtkostenzuschuss inkl. Aufwandsentschädigung für Mentorinnen
Grundsätzlich erfolgt die Beratung durch die Mentorin ehrenamtlich. Da Besuche im Atelier der Mentee Grundlage der Beratung sind, können Mentoren / Mentorinnen einen Zuschuss zu ihren Fahrtkosten beim Projektbüro beantragen (dieser wird bis zu viermal während der Arbeitsphase ausgezahlt).